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Erfolgreich am Markt im März bei GaLa-Bau Heino Gärdes

Erfolgreich am Markt im März bei GaLa-Bau Heino Gärdes

von l.: die Gastgeber Ehepaar Gärdes, Referent Lutz Stratmann, Ingrid Marten und Nils Siemen von der Wirtschaftsförderung Wesermarsch. Bildrechte: Wirtschaftsförderung.

Engpassfaktor Mitarbeiter – Weiterbildung und Prozessanalyse bieten Unternehmen Handlungsspielraum

Lemwerder. Was können Betriebe konkret tun, wenn Fachkräfte am Arbeitsmarkt immer schwieriger zu haben sind? Eine mögliche Antwort lieferte der Abend in der Reihe „Erfolgreich am Markt“, den die Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH unter die Überschrift stellte: „Von allen guten Geistern verlassen? – So wird Ihr Unternehmen fit für die Zukunft“. Für Lutz Stratmann, Gastreferent des Abends, ist der Handlungsbedarf für die Unternehmen enorm groß und die Lage unumkehrbar. Der massive Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte speise sich nach seiner Analyse aus den Folgen des Klimawandels, der Urbanisierung, damit ist der Trend vom Land in die Stadt zu ziehen gemeint, der Digitalisierung und letztlich demografischen Faktoren.

Das Ziel müsse sein, eine älter werdende Generation länger im Beruf zu halten und die Rahmenbedingungen in den Betrieben entsprechend anzupassen. Individuelle Teilzeitmodelle und Arbeiten im Homeoffice seien dafür Ansätze, die genutzt werden sollten. „Es braucht Erfahrungswissen, Gelassenheit, Knowhow, um die Digitalisierung zu meistern“, so der Geschäftsführer der Demografieagentur Niedersachsen. Langjährige Mitarbeiter seien daher unverzichtbar und müssten mit attraktiven Angeboten eingebunden bleiben. Der Hoffnung auf qualifizierte Kräfte auf dem freien Arbeitsmarkt erteilte er eine Absage.

Und Stratmann spannte den Bogen der Anforderungen noch weiter auf. So seien die Unternehmen nicht nur gefordert sich intensiver um ihre Mitarbeiter zu kümmern, sondern müssten sich ebenfalls klar machen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Kunden bedeuteten. „Jedes Produkt kann nun kundengenau gefertigt sein, weil 3-D-Druck und Robotertechnik dies ermöglichen“, betonte der ehemalige Minister für Wissenschaft und Kultur. Im Wettbewerb bleibe daher derjenige bestehen, der wisse, was die Kunden wollten, über das Produkt oder die Dienstleistung hinaus. Schnell am Markt zu sein wird damit immer drängender. „Der Begriff von Qualität wird sich ändern, weil die Zeit für ausgereifte Produkte fehlt. Im Betrieb muss deshalb eine Fehlerkultur entwickelt werden“, forderte Stratmann zu einer Kultur der Veränderung auf.

Um sich dieser technischen und gesellschaftlichen Veränderung zu stellen, verwies Stratmann auf die Notwendigkeit von Aus- und Weiterbildung. Um Prozesse im Unternehmen anzuschieben könne das Auditverfahren helfen, das die Demografieagentur begleitet. In mehreren Schritten wird über eine Analyse ein Maßnahmeplan entwickelt, umgesetzt und schließlich mit der Auszeichnung

„Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ gekrönt. Unternehmen, die diesen Prozessweg gehen, dokumentieren nach außen eine bewusste Auseinandersetzung mit den betrieblichen Arbeitsbedingungen und den Willen optimale Rahmen- bedingungen für die Beschäftigten zu schaffen: Der Mitarbeiter im Mittelpunkt, macht ein Unternehmen zum attraktiven Arbeitgeber. Unterstützt wird diese Haltung durch das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch, das insbesondere in kleinen und mittleren Betrieben Personalentwicklungsmaßnahmen fördert. Die Erstberatungsstelle in Oldenburg und die Wirtschaftsförderung werden das Programm in Kürze in einer Informationsveranstaltung vorstellen, weil seine Laufzeit endet. (Termin wird noch bekannt gegeben) „Die Führung eines Unternehmens wird anspruchsvoller als in der Vergangenheit“, resümierte Stratmann seinen Vortrag vor dem interessierten Publikum.

Gastgeber des Abends war die Firma Heino Gärdes – Garten- und Landschaftsbau in Lemwerder im Gewerbegebiet Werner-von-Siemens-Straße. Das Unternehmen aus Berne hat im letzten Jahr seine Geschäftserweiterung mit einem Neubau einer Halle vollzogen. Der Kleinbetrieb ist seit zehn Jahren in der Branche tätig.

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