Reise in die "smarte" Welt der Stadt Ahaus macht 4.0 praktisch erlebbar

Digitalisierung bringt neue Möglichkeiten im Dienstleistungsbereich

Brake/Ahaus. Am 16. Januar haben 22 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus der Wesermarsch die Stadt Ahaus besucht. Organisator der Exkursion war die Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH. Deren Geschäftsführer Nils Siemen erläutert zu Reisebeginn den Hintergrund der Tour: „Die Digitalisierung betrifft Betriebe und Verwaltung gleichermaßen. Viele Akteure tun sich jedoch mit der Umsetzung schwer. Der Ausflug nach Ahaus soll zeigen, wie Digitalisierung ganz praktisch im Alltag aussehen kann.“

Ahaus digitalisiert schon seit Jahren viele Dienstleistungen der Verwaltung und Wirtschaft: die Akten der Verwaltung werden digital erfasst, Gastronomie und Handel können viele ihrer Angebote auf der digitalen Plattform der Stadt (ahaus.app) anbieten. Karola Roß, Bürgermeisterin von Ahaus sagt: „In Zukunft werden wir noch mehr auf digitale Angebote setzen und auch Themen wie E-Mobilität vorantreiben.“ 

Das mittelständische IT-Unternehmen Tobit Software AG entwickelt die Software und die Apps, die das ganze möglich machen. Daneben betreibt Tobit diverse gastronomische Lokalitäten und eine Diskothek, die komplett digitalisiert sind. Dieter van Acken, Manager für Marketing Communications bei Tobit, erklärt: „Als Unternehmen mit Wurzeln in Ahaus sind wir mitverantwortlich für unser Umfeld. Mit kreativen Ideen und Projekten wollen wir die Menschen ganz besonders auch die jungen Menschen für Ahaus begeistern.“

Im Zentrum der Digitalisierung steht die elektronische ID, die die Zuordnung von Nutzer und Smartphone ermöglicht. Eine wichtige Voraussetzung für das digitale Bestellen und Bezahlen im smarten Restaurant oder Geschäft. Die Bürgermeisterin der Stadt Elsfleth Brigitte Fuchs und der Bürgermeister der Gemeinde Ovelgönne Christoph Hartz stimmen überein: „Ahaus zeigt wie die Digitalisierung dazu beitragen kann, den Einzelhandel zu stärken.“ Beide wollen gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung prüfen, ob und welche Angebote sich in der Wesermarsch umsetzen lassen.

Auch Martina Luga, Prokuristin vom „Hotel am Markt“ in Nordenham, sieht die Chancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben: „Eine vernetzte Umgebung bietet in Gastronomie wie im Hotelbetrieb sehr interessante Möglichkeiten um dem Fachkräftemangel zu begegnen.“

Am Abend machten sich die angereisten Wesermärschler wieder auf den Rückweg. Mit im Gepäck: viele neue Ideen und den Tatendrang, die Digitalisierung auch daheim voranzutreiben.

Bildunterschrift:

Die Delegation aus der Wesermarsch mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung nach einem herzlichen Empfang durch die Bürgermeisterin Karola Voß (rechts) und einer Delegation der Stadt Ahaus zusammen mit Vertretern des Softwareunternehmens Tobit vor dem Rathaus. Copyrights: Wirtschaftsförderung Wesermarsch

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