Dokumentation zu Zwangsarbeit in der Wesermarsch wird vorgestellt
Erstmals ist die Geschichte der Zwangsarbeit in der Wesermarsch während des Zweiten Weltkriegs umfassend aufgearbeitet worden. Unter der Leitung von Ursula Bernhold hat ein Projekt des Landkreises Wesermarsch über nahezu drei Jahre hinweg Quellen ausgewertet und Schicksale rekonstruiert. Am kommenden Freitag um 15 Uhr wird die Dokumentation im Großen Saal des Kreishauses in Brake vorgestellt. Interessierte erfahren mehr über das Schicksal der zahlreichen nach Deutschland verschleppten Zivilpersonen und der zur Arbeit eingesetzten Kriegsgefangenen mit Schwerpunkt Wesermarsch. Um Anmeldung unter 04401 927-366 wird gebeten. Außerhalb der Öffnungszeiten kann die Anmeldung unter Angabe des Namens auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden.

