Mobilfunk-Messwoche startet am 24. Juni 2026
Die erste Mobilfunk-Messwoche im vergangenen Jahr hat gezeigt: Die Wesermarsch steht in der Netzabdeckung gut da. Nur auf 0,1 Prozent der Fläche wurde von den Teilnehmenden kein Netzzugang registriert. Nun startet am Montag, dem 24. Juni 2026, die zweite bundesweite Mobilfunk-Messwoche, in der die Daten aufgefrischt werden können. Matthias Sturm, Breitbandkoordinator des Landkreises Wesermarsch, freut sich über die Ergebnisse: „In 99,4 Prozent der Fläche des Landkreises liegt die Versorgung bei 4G und schneller. Das ist auch im Vergleich mit anderen Landkreisen recht gut.“ Dabei müsse allerdings gesehen werden, so Sturm weiter, dass die Ergebnisse zum einen lediglich die Netzabdeckung generell und nicht anbieterspezifisch aufzeigen. Am selben Ort könne demnach eine Person mit ihrem Mobilfunkanbieter vollen Empfang haben, ihr Nachbar bei einem anderen Anbieter jedoch keinen. Zum anderen spiegelten die Ergebnisse lediglich die Messungen der Menschen wider, die an der vergangenen Mobilfunk-Messwoche teilgenommen hätten. Das Bild vom Zustand des Netzes in der Wesermarsch sei damit zwar schärfer geworden, jedoch noch nicht komplett.
Während der bundesweiten Mobilfunk-Messwoche haben alle Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, über die App der Bundesnetzagentur zur Breitbandmessung die Mobilfunkversorgung in ihrer Umgebung zu erfassen. So kann die Netzverfügbarkeit aus Nutzerperspektive sichtbar gemacht werden. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto präziser wird das Bild der Mobilfunkversorgung in Deutschland. Die gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Kommunen ist eine Gelegenheit, aktiv zur langfristigen Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur beizutragen.
„Wir hoffen, dass sich wieder viele Menschen am Netzcheck beteiligen. Die Rückmeldungen zeigen dann, wo der Mobilfunkempfang tatsächlich nicht ausreicht und wo Handlungsbedarf besteht. Nur mit diesen Daten können Landkreis, Städte und Gemeinden im Rahmen ihrer Möglichkeiten gemeinsam Verbesserungen anstoßen“, sagt Landrat Stephan Siefken. „Besonders wichtig sind dabei auch Hinweise auf Bereiche, die laut Karten zwar gut versorgt sein sollten, an denen es im Alltag aber dennoch regelmäßig zu Empfangsproblemen kommt.“
Die zweite bundesweiten Mobilfunk-Messwoche läuft vom 24. Juni bis zum 1. Juli 2026. Die erhobenen Daten liefern wertvolle Erkenntnisse über das bestehende Netz, die schlussendlich zu einer Qualitätssteigerung der Mobilfunkversorgung beitragen können. Die Daten fließen anonymisiert in die Funklochkarte des Gigabitgrundbuchs ein.
Alle Informationen zur Mobilfunk-Messwoche, zur App und zum Mitmachen sind unter www.check-dein-netz.de zu finden.

