Poggenburger Straße 15, 26919 Brake
Zusammenhalt und Vielfalt in der Wesermarsch:
Interkulturelle Woche 2026 –
dafür!
vom 28.09. bis 02.10.2026
Erleben Sie eine Woche voller Musik, Austausch, Begegnung und Offenheit. Ein Film mit anschließendem Gespräch, Kochvormittage mit geteilter Rezept- und Geschichtenauswahl, ein mitreißender Poetry Slam zum Thema Demokratie, ein interessanter Vortrag zum Islam und ein Tag der offenen Tür zum Dialog.
Vielfältige Veranstaltungen und ein starkes Netz aus lokalen Akteurinnen und Akteuren machen die Woche lebendig.
Unser Ziel:
positive Debatten, Begegnungen über Unterschiede hinweg und
ein gemeinsamer Blick auf das, was uns verbindet –
unabhängig davon, woher wir kommen.
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Seien Sie dabei, bringen Sie Freunde und Familie mit – und zeigen Sie, was die Wesermarsch besonders macht:
Lebensfreude, Klönschnack und Zusammenhalt.
Ältere Beiträge
Juni 2026:

Wir brauchen Verbindung“ – Gilda Sahebi liest und diskutiert in der Stadtbücherei
„Verbinden statt spalten – Warum uns mehr eint als trennt“ mit Gilda Sahebi
April 2026:

Fachtag Migration aus Südosteuropa
Fachtag der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe zur Migration aus Südosteuropa
Migration aus Südosteuropa – Rechte, Realitäten und lokale Integrationsstrategien
Februar 2026:

Zweite Veranstaltung zu Fachkräfteeinwanderung und Arbeitsmarktintegration für Unternehmen
Fachkräfteeinwanderung und Arbeitsmarktintegration
September 2025:

Positiv klang das Motto „dafür!“ der diesjährigen bundesweiten Interkulturellen Woche und positiv ist auch das Resümee der Organisatoren im Landkreis Wesermarsch.
Interkulturelle Woche 2025 im Landkreis Wesermarsch
Kommunale Konfliktberatung im Landkreis Wesermarsch
Der Landkreis Wesermarsch hat von August 2024 bis November 2025 mit Pro Peace – Forum Ziviler Friedensdienst e.V. kooperiert, um eine Konfliktanalyse in der Stadt Brake (Unterweser) durchzuführen. Hintergrund waren geäußerte Bedenken aus der Zivilgesellschaft an der möglichen Inbetriebnahme einer Sammelunterkunft für geflüchtete Menschen am Berufsbildungszentrum Brake. Weiterhin gab es an dieser Einrichtung, die aus zwei Thermozelten besteht, auch schon Farbschmierereien.
Das Forum Ziviler Friedensdienst wurde im Jahr 1996 von Friedens- und Menschenrechtsgruppen gegründet und unterstützt Menschen in gewaltsamen Konflikten auf dem Weg zum Frieden. Das Programm „Kommune & Konflikt“ richtet sich explizit an Entscheidungsträger*innen und andere Akteur*innen einer Kommune und hilft diesen, einen konstruktiven Umgang mit Veränderungen zu finden. Dabei werden Konflikte nicht als Problem, sondern als normale Begleiterscheinung gesellschaftlicher Veränderungsprozesse betrachtet. Ein Konflikt kann also auch Antrieb für positiven Wandel sein.
Im Jahr 2022 hat der Landkreis Wesermarsch die Sammelunterkunft im zentralen Bereich der Stadt Brake errichtet, die zunächst für die Unterbringung geflüchteter Menschen genutzt werden sollte, sofern dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten in den Kommunen ausgeschöpft sein sollten. Obgleich der Landkreis durch das Vorhalten eines Versorgungs- und Gewaltschutzkonzeptes präventive Maßnahmen ergriffen hat, um eine adäquate Unterbringung geflüchteter Menschen zu gewährleisten, stand die mögliche Inbetriebnahme immer wieder in der Kritik. Hierbei ging es oftmals darum, dass Konflikte in der Stadtgesellschaft durch die Unterbringung geflüchteter Personen befürchtet wurden, die das gesellschaftliche Miteinander beeinträchtigen.
Durch die Zusammenarbeit mit Pro Peace – Forum Ziviler Friedensdienst e.V. wurde das Konfliktpotential analysiert und ein präventives Konzept entwickelt, das den Betrieb der Sammelunterkunft – sofern es zu einer Eröffnung kommt – begleiten und erleichtern sowie ein friedliches Zusammenleben fördern soll.
Ziel der Zusammenarbeit war die Verbesserung des Zusammenlebens in der kommunalen Gesellschaft, insbesondere mit Blick auf die Integration und Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus Drittstaaten. Dies sollte erzielt werden durch den Ausbau der Fähigkeiten aller beteiligten Akteur*innen, einen konfliktsensiblen Umgang mit den bestehenden und zukünftig entstehenden Dynamiken in der kommunalen Gesellschaft zu entwickeln sowie durch eine nachhaltige Stärkung von Strukturen, die diese Aufgaben umsetzen.
Weitere Informationen zur Sammelunterkunft finden Sie hier.
Das Projekt „Kommunale Konfliktberatung: Konflikte als Chance für eine nachhaltige Integration“ wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU kofinanziert.





