NLStBV, Landkreis und angehörige Kommunen arbeiten zusammen
Daten wurden erhoben, zusammengetragen, strukturiert. Standorte wurden gesucht und gefunden, Bedarfe errechnet. Alles mit einem Ziel:
Die Wesermarsch gezielt auf die Zunahme von Elektromobilität vorzubereiten.
Gemeinsam mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) und unterstützt durch eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertreter der kreisangehörigen Städte und Gemeinden hat sich der Landkreis Wesermarsch mit den Fragen rund um das Thema befasst. Das Ergebnis der Zusammenarbeit: ein Ladeinfrastrukturkonzept. NLStBV-Präsident Timo Quander übergab das fertige Produkt bereits im November in Hannover an Larissa Jaeger, Klimaschutzmanagerin des Landkreises.
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„Mit dem Konzept haben wir nun einen echten Leitfaden für den weiteren gezielten Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität vor Ort“, weiß Larissa Jaeger. Ein besonderer Fokus liegt dabei darauf, den Ausbau an Ladesäulen in der Fläche im ländlichen Raum vorzubereiten und zu unterstützen.
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Das Konzept enthält eine Reihe von Standorten in allen Städten und Gemeinden, an denen Ladestationen für Elektrofahrzeuge potenziell errichtet werden können. Um die möglichen Standorte zu identifizieren, hat der Landkreis Wesermarsch in den vergangenen Monaten zusammen mit der Landesbehörde den Bedarf an Ladeleistung für Elektrofahrzeugen bis zum Jahr 2030 identifiziert, Flächen analysiert und die Machbarkeit des Baus von Ladestationen mit dem Stromnetzbetreiber abgestimmt.
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„Das Ladeinfrastrukturkonzept umfasst die Ergebnisse für den Landkreis Wesermarsch sowie die kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Die Stadt Nordenham hatte als Modellkommune schon 2023 ein solches Konzept mit der Straßenbaubehörde erstellt, sodass auf ihre Erfahrungen zurückgegriffen werden konnte“, berichtet Larissa Jaeger.
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NLStBV-Präsident Timo Quander zeigte sich erfreut über die konstruktive Zusammenarbeit. „Sie füllen eine wichtige Rolle bei der Antriebswende vor Ort aus. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr steht Ihnen dabei auch weiterhin zur Seite“, versprach er bei der Übergabe des Konzepts in der Landeshauptstadt.
Die Ausbaustrategie ist die Grundlage, um gezielt und systematisch Ladeinfrastruktur in die Fläche zu bringen. Energieversorgungsunternehmen sollen die Schnell- und Normalladepunkte in Konzession errichten. Und die Zusammenarbeit mit dem Land soll weitergehen: Derzeit erarbeitet die Landesbehörde zusammen mit zwei Modelllandkreisen, wie eine Konzessionsvergabe für mehrere Kommunen eines Landkreises zusammen funktioniert.
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Das Ladeinfrastrukturkonzept des Landkreises Wesermarsch ist auf der
>> Website zum Klimaschutz zu finden.
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