Frühe Hilfen - Kinderschutz

Übersicht

Titelbild zur Seite: Frau (sitzend) mit Schirmmütze und Baby auf den Knien
Logo Frühe Hilfen im Landkreis Wesermarsch

Fachdienst Jugend
Frühe Hilfen - Kinderschutz
Poggenburger Straße 15, 26919 Brake (Unterweser)

Kerstin Kreikenbohm
Telefon: 04401 927-323
E-Mail: fruehehilfen@wesermarsch.de

Sprechzeiten nach Vereinbarung.

Angebote der Frühen Hilfen

Im Landkreis Wesermarsch gibt es bereits eine Vielzahl von Angeboten und Unterstützungsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen

(z.B. Schwangerschaftsberatung, Frühförderung und noch vieles mehr aus dem Gesundheitswesen sowie der Kinder- und Jugendhilfe).

Die Frühen Hilfen haben versucht, alle Angebote für Sie als Überblick auf der folgenden Liste zusammenzustellen und erste Kontaktmöglichkeiten über mögliche Institutionen, Träger und Angebote zu geben.

Es werden sowohl Angebote in der Wesermarsch als auch außerhalb aufgeführt, von denen die Sie aber aus unserer Sicht auch profitieren und Gebrauch machen können.

Bitte beachten Sie, dass die Übersicht keine Vollständigkeit oder laufende Aktualität gewährleistet. Besonders die Angebote außerhalb der Wesermarsch können lediglich als Auswahl dargestellt werden. Der jeweilige Stand ist unten auf der Seite vermerkt. Bei größeren Trägern wird des Weiteren nicht das gesamte Angebotsspektrum sondern ausgewählte auf die Frühen Hilfen zugeschnittene Teilbereiche aufgeführt. Für Interessierte ist in der Regel der Verweis auf die Homepage des Trägers gegeben, auf der man sich ggf. auch weiter informieren kann.

Angebot der Frühen Hilfen

Ambulanter Integrationsdienst- AID


Titelausschnitt des Flyers "Ambulanter Intetegrationsdienst"

Bei dem Projekt handelt es sich um ein Projekt im Bereich der Frühe Hilfen. Das Projekt wird vom Landkreis Wesermarsch und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. durchgeführt. Gefördert wird das Projekt durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Im Spätsommer 2015 führte der seit Monaten deutlich zugenommene Zustrom von Asyl-suchenden, v.a. aus Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan dazu, dass Behelfs- und Notunterkünfte geschaffen werden mussten. In den zwei geschaffenen Notunterkünften im Landkreis Wesermarsch, konnten die Menschen so vorläufig untergebracht werden. Hiermit verbunden war unter anderem die Vorhaltung eines Sozialangebotes durch die Betreiber. Hierbei griffen qualifizierte sozialpädagogische Angebote mit Kursen für den Erwerb von Sprachkenntnissen und kindgerechte Freizeitmöglichkeiten ineinander.

Neben der Schaffung der zusätzlichen Unterbringungskapazitäten seitens des Landes wurde eine verstärkte Zuweisung von Asylsuchenden in die Kommunen vorgenommen. Während die Grundbedürfnisse von Wohnung, Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung so weiterhin befriedigt werden können, ist die niedrigschwellige sozialdienstliche Versorgung mit der Zuweisung abgebrochen. Es ist ab diesem Zeitpunkt an den Flüchtlingen selbst, sich einen Zugang zur Gesellschaft, zu allgemeinen und speziellen Hilfsangeboten und zur Teilhabe selbst zu erarbeiten – und dies, obwohl die dafür notwendige Orientierung und Sprachkenntnis noch nicht allumfänglich gegeben ist.

In Zusammenarbeit mit der

Koordienierungsstelle Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Ortsverband Stedingen

Am Deich 8, 27804 Berne

Sabine Conrady

Telefon:  0421 80058060
Mobil: 0172 1438665
E-Mail: sabine.conrady@johanniter.de

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Flyer Ambulanter Integrationsdienst (AID) Pädagogische Begleitung, Unterstützung und Hilfe zur Integration für geflüchtete Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren Dokument ansehen » »

Im Spätsommer 2015 führte der seit Monaten deutlich zugenommene Zustrom von Asyl-suchenden, v.a. aus Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan dazu, dass Behelfs- und Notunterkünfte geschaffen werden mussten. In den zwei geschaffenen Notunterkünften im Landkreis Wesermarsch, konnten die Menschen so vorläufig untergebracht werden. Hiermit verbunden war unter anderem die Vorhaltung eines Sozialangebotes durch die Betreiber. Hierbei griffen qualifizierte sozialpädagogische Angebote mit Kursen für den Erwerb von Sprachkenntnissen und kindgerechte Freizeitmöglichkeiten ineinander.

Neben der Schaffung der zusätzlichen Unterbringungskapazitäten seitens des Landes wurde eine verstärkte Zuweisung von Asylsuchenden in die Kommunen vorgenommen. Während die Grundbedürfnisse von Wohnung, Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung so weiterhin befriedigt werden können, ist die niedrigschwellige sozialdienstliche Versorgung mit der Zuweisung abgebrochen. Es ist ab diesem Zeitpunkt an den Flüchtlingen selbst, sich einen Zugang zur Gesellschaft, zu allgemeinen und speziellen Hilfsangeboten und zur Teilhabe selbst zu erarbeiten – und dies, obwohl die dafür notwendige Orientierung und Sprachkenntnis noch nicht allumfänglich gegeben ist.

Das Ziel des Ambulanten Integrationsdienstes ist es in erster Linie, förderliche Entwicklungsbedingungen für Säuglinge und Kleinkinder in ihren Familien zu schaffen und zu stärken, um ihnen von Anfang an ein möglichst gesundes und gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen Hemmschwellen zur Eingliederung in die Gesellschaft abgebaut werden, indem Kontakte hergestellt und niedrigschwellige Ansprechpartner angeboten werden.

Im Mittelpunkt der durchgeführten Besuche steht einerseits, das „Vernetzen“ der jungen Familien mit Unterstützungsangeboten vor Ort, damit ist in erster Linie die Anbindung an die örtlichen Strukturen gemeint z. B. Kindergärten, Krabbelgruppen, Beratungsdienste, Vereine, Sport, Kultur etc. Andererseits soll der ambulante Integrationsdienst als niedrigschwelliger Ansprechpartner die Familien in unklaren Situationen begleiten und unterstützen. Die durch die sprachlichen und kulturellen bestehenden Hindernisse bzw. Hemmnisse können so überwunden werden und die Integration kann so besser gelingen.

Weitere Projektinformationen

Der ambulante Integrationsdienst sucht vorrangig junge Flüchtlingsfamilien mit jüngeren Kindern in ihren zugewiesenen kommunalen Wohnungen auf.
Weitere Informationen lesen Sie auch auf den Seiten der Johanniter Unfall Hilfe.

Das Projekt „Ambulanter Integrationsdienst“ ist ein Projekt der Frühen Hilfen und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.. Hierbei übernimmt der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. die Aufgabe der Koordinierungsstelle im Rahmen des Projektes.

Es soll versucht werden, Familien zu erreichen, die noch keine 18 Monate in kommunaler Zuweisung sind.
Dabei insbesondere der Personenkreis der Frühen Hilfen:

  • Familien mit jungen Kindern
  • Alleinerziehende
  • Junge Eltern
  • Eltern, die ein Kind erwarten

Angebot der Frühen Hilfen

Elternfortbildung


Bei dem Projekt „Elternfortbildungen“ handelt es sich um ein Projekt im Bereich der Frühe Hilfen.

Das Projekt wird vom Landkreis Wesermarsch und der Kreisvolkshochschule Wesermarsch GmbH durchgeführt.

Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind für dessen Entwicklung von besonderer Bedeutung. Eltern stellen sich oft die Frage, was das Beste für ihr Kind ist. Hierzu geben die angebotenen Elternfortbildungen hilfreiche Anregungen und Tipps.

Die Fortbildungen behandeln unter anderem die Themen Ernährung, Konfliktbewältigung, Umgang mit Medien, aber auch Beschäftigung mit dem Kind und Entlastungsmöglichkeiten für die Eltern werden thematisiert.
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Detaillierte Informationen der einzelnen Kurse können den Beschreibungen auf der Homepage der Kreisvolkshochschule entnommen werden.

In Zusammenarbeit mit der

Kreisvolkshochschule Wesermarsch GmbH
26919 Brake, Bgm. Müller Str. 35
26954 Nordenham, Marktstr. 8a

Telefon: 04401 7076-100
Telefax: 04401 7076-101

Anna-Lena Thormählen

Telefon: 04401 7976-125
E-Mail: a.thormaehlen@kvhs-wesermarsch.de
Weitere Projektinformationen

Das Projekt „Elternfortbildungen“ ist ein Projekt der Frühen Hilfen und der Kreisvolkshochschule Wesermarsch GmbH.
Hierbei übernimmt die Kreisvolkshochschule Wesermarsch GmbH die Aufgabe der Koordinierungsstelle im Rahmen des Projektes.

Der Landkreis Wesermarsch übernimmt seit 2016 die Teilnahmegebühren aller TeilnehmerInnen, so dass der Besuch der Elternfortbildungen grundsätzlich kostenlos ist.

Die Elternkurse richten sich insbesondere an

  • Eltern/Pflegeeltern mit Kindern bis zu 6 Jahren (beide Elternteile)
  • alleinerziehende Mütter oder Väter
  • Mütter oder Väter mit Migrationshintergrund
  • minderjährige Mütter oder Väter

Darüber hinaus wird die Teilnahme aller weiteren InteressentenInnen, wie z.B. Großeltern, Tanten und Onkel etc., an den Elternfortbildungen begrüßt.

Angebot der Frühen Hilfen

Leihoma / Leihopa


Bei dem Projekt „Leihoma/Leihopa“ handelt es sich um ein Projekt im Bereich der Frühe Hilfen. Das Projekt wird vom Landkreis Wesermarsch und den ortsansässigen Trägern der Kreisarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände durchgeführt. Gefördert wird das Projekt durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie.

In Zusammenarbeit mit der

Caritasverband im Kreis Wesermarsch e. V.
Ulmenstraße 1, 26919 Brake (Unterweser)


Koordinatorin
Lea Grotjohann

Telefon: 04401 7976-125
Mobil: 0176 3438 7126
E-Mail: leihoma@caritas-wesermarsch.de

Familiäre Strukturen ändern sich – in der Stadt und auf dem Land. War es in der Vergangenheit häufig so, dass Eltern, Geschwister, Großeltern und weitere Verwandte in unmittelbarer Nähe zueinander gelebt haben, ist dies heute nicht mehr so. Viele Familien wohnen weiter voneinander entfernt oder andere Gründe lassen es nicht zu, dass Kinder Kontakte zu weiteren Familienmitgliedern außer den Eltern haben.

Auch die Großeltern spielen dabei eine wichtige Rolle! Durch einen regelmäßigen Umgang und Kontakt zu älteren Personen lernen die Kinder ein respektvolles Miteinander. Ein respektvoller Umgang, damit Jung und Alt voneinander lernen können, ist unumgänglich für unsere Gesellschaft.
Insbesondere unter dem Aspekt der demographischen Entwicklung werden generationenübergreifende Angebote für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft immer wichtiger.

Was ist aber, wenn es keine Großeltern mehr gibt? An dieser Stelle, soll das Konzept „Leihoma & Leihopa“ greifen. Familien mit jungen Kindern, die nicht die Möglichkeit haben, die Unterstützung der leiblichen Großeltern in Anspruch zu nehmen, sollen vermittelt werden an Senioren und Seniorinnen, die Interesse haben, sich ehrenamtlich für die Gesellschaft zu engagieren.

Die praktischen Erfahrungen haben gezeigt, dass junge Eltern oder alleinerziehende Elternteile, die sich in prekären Lebenssituationen befinden sei es durch mangelnde Bildung, schlechter beruflicher Perspektiven, innerfamiliärer Streitigkeiten, Abgeschiedenheit aufgrund der Wohnsituation auf dem Lande oder aber auch durch Isolation in der Stadt an ihre Grenzen stoßen können. Insbesondere diesen benachteiligten Zielgruppen soll durch die ehrenamtliche Unterstützung Perspektiven gegeben werden. Die Eltern profitieren von der Entlastung und den Gesprächen mit Älteren „im Leben erfahreneren Personen“ und die Kinder lernen andere familiäre Strukturen kennen, die für die Entwicklung wichtig sind. Eltern und Kinder treten gemeinsam in einen Lernprozess der für beide Seiten eine Entlastung im Erziehungsalltag darstellt. „Leihomas & Leihopas“ können einen Beitrag leisten, Familien mit frühzeitiger Unterstützung zu erreichen.

Weitere Projektinformationen

Das Projekt „Leihoma/ Leihopa“ ist ein Projekt der Frühen Hilfen und der Kreisarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis Wesermarsch. Hierbei übernimmt der Caritasverband im Kreis Wesermarsch e. V. die Aufgabe der Koordinierungsstelle im Rahmen des Projektes.Das Projekt „Leihoma/ Leihopa“ ist ein Projekt der Frühen Hilfen und der Kreisarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis Wesermarsch. Hierbei übernimmt der Caritasverband im Kreis Wesermarsch e. V. die Aufgabe der Koordinierungsstelle im Rahmen des Projektes.

  • Familien, die aufgrund individueller Umstände keine zur Verfügung stehenden Großeltern haben.
  • Benachteiligte Familien aufgrund mangelnder Bildung.
  • Benachteiligte Familien aufgrund ihres Statuts z. B. als Alleinerziehende oder junge Eltern.
  • Benachteiligte Familien, die keine familiären Strukturen haben.
  • Großeltern/Senioren, die aufgrund ihrer eigenen familiären Begebenheiten die Motivation haben, sich ehrenamtlich zu engagieren.

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Familienhebammen

Die Geburt eines Kindes ist ein freudiges Ereignis. Damit beginnt aber auch die Übernahme einer großen Verantwortung. Für die Zeit nach der Geburt bis zum 2. Geburtstag des Kindes besteht die Möglichkeit einer niedrigschwelligen Begleitung durch eine Familienhebamme.

Familienhebammen sind staatlich examinierte Hebammen mit einer Zusatzqualifikation. Diese befähigt sie dazu, Eltern und Familien in belastenden Lebenssituationen zu unterstützen. Sie betreuen Familien, unterstützen bei der gesundheitlichen Versorgung und leisten dort Unterstützung.

Unter anderem geben Familienhebammen Informationen und Anleitung zu Pflege, Ernährung, Entwicklung und Förderung des Kindes. Sie vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen. Sie sind damit für die Familien wichtige Betreuungspersonen und Ansprechpartner für die zahlreichen Angebote der Frühen Hilfen.

mehr erfahren >>

Details

Das Projekt „Familienhebammen“ ist ein Angebot der Frühen Hilfen im Fachdienst Jugend sowie der Familienhebammen im Fachdienst Gesundheit.
Die Koordination wird dabei von Frau Bölke aus dem Fachdienst Gesundheit übernommen. Die Kontaktdaten finden Sie [>> hier]

Es ist ein kostenloses Angebot für Familien mit Kindern bis zum zweiten Lebensjahr, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden und sich Unterstützung wünschen.

Im persönlichen Gespräch werden Informationen gegeben und Unterstützung gegeben durch:

• die Vorbereitung auf das Leben mit dem Baby
• die Sicherstellung des Lebensunterhalts,
• Hilfe bei gesundheitlichen Problemen oder schwierigen Lebensumständen
• Behörden- und Arztbesuche
• persönliche Gespräche