Frühe Hilfen - Kinderschutz
Poggenburger Straße 15, 26919 Brake (Unterweser)
Angebote der Frühen Hilfen
Im Landkreis Wesermarsch gibt es bereits eine Vielzahl von Angeboten und Unterstützungsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen
(z.B. Schwangerschaftsberatung, Frühförderung und noch vieles mehr aus dem Gesundheitswesen sowie der Kinder- und Jugendhilfe).
Die Frühen Hilfen haben versucht, alle Angebote für Sie als Überblick auf der folgenden Liste zusammenzustellen und erste Kontaktmöglichkeiten über mögliche Institutionen, Träger und Angebote zu geben.
Es werden sowohl Angebote in der Wesermarsch als auch außerhalb aufgeführt, von denen die Sie aber aus unserer Sicht auch profitieren und Gebrauch machen können.
Bitte beachten Sie, dass die Übersicht keine Vollständigkeit oder laufende Aktualität gewährleistet. Besonders die Angebote außerhalb der Wesermarsch können lediglich als Auswahl dargestellt werden. Der jeweilige Stand ist unten auf der Seite vermerkt. Bei größeren Trägern wird des Weiteren nicht das gesamte Angebotsspektrum sondern ausgewählte auf die Frühen Hilfen zugeschnittene Teilbereiche aufgeführt. Für Interessierte ist in der Regel der Verweis auf die Homepage des Trägers gegeben, auf der man sich ggf. auch weiter informieren kann.
Unsere Angebote im Überblick
Angebot der Frühen Hilfen
Ambulanter Integrationsdienst- AID
Bei dem Projekt handelt es sich um ein Projekt im Bereich der Frühe Hilfen. Das Projekt wird vom Landkreis Wesermarsch und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. durchgeführt. Gefördert wird das Projekt durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.
Im Spätsommer 2015 führte der seit Monaten deutlich zugenommene Zustrom von Asyl-suchenden, v.a. aus Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan dazu, dass Behelfs- und Notunterkünfte geschaffen werden mussten. In den zwei geschaffenen Notunterkünften im Landkreis Wesermarsch, konnten die Menschen so vorläufig untergebracht werden. Hiermit verbunden war unter anderem die Vorhaltung eines Sozialangebotes durch die Betreiber. Hierbei griffen qualifizierte sozialpädagogische Angebote mit Kursen für den Erwerb von Sprachkenntnissen und kindgerechte Freizeitmöglichkeiten ineinander.
Neben der Schaffung der zusätzlichen Unterbringungskapazitäten seitens des Landes wurde eine verstärkte Zuweisung von Asylsuchenden in die Kommunen vorgenommen. Während die Grundbedürfnisse von Wohnung, Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung so weiterhin befriedigt werden können, ist die niedrigschwellige sozialdienstliche Versorgung mit der Zuweisung abgebrochen. Es ist ab diesem Zeitpunkt an den Flüchtlingen selbst, sich einen Zugang zur Gesellschaft, zu allgemeinen und speziellen Hilfsangeboten und zur Teilhabe selbst zu erarbeiten – und dies, obwohl die dafür notwendige Orientierung und Sprachkenntnis noch nicht allumfänglich gegeben ist.
In Zusammenarbeit mit der
Ortsverband Stedingen
Am Deich 8, 27804 Berne
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Im Spätsommer 2015 führte der seit Monaten deutlich zugenommene Zustrom von Asyl-suchenden, v.a. aus Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan dazu, dass Behelfs- und Notunterkünfte geschaffen werden mussten. In den zwei geschaffenen Notunterkünften im Landkreis Wesermarsch, konnten die Menschen so vorläufig untergebracht werden. Hiermit verbunden war unter anderem die Vorhaltung eines Sozialangebotes durch die Betreiber. Hierbei griffen qualifizierte sozialpädagogische Angebote mit Kursen für den Erwerb von Sprachkenntnissen und kindgerechte Freizeitmöglichkeiten ineinander.
Neben der Schaffung der zusätzlichen Unterbringungskapazitäten seitens des Landes wurde eine verstärkte Zuweisung von Asylsuchenden in die Kommunen vorgenommen. Während die Grundbedürfnisse von Wohnung, Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung so weiterhin befriedigt werden können, ist die niedrigschwellige sozialdienstliche Versorgung mit der Zuweisung abgebrochen. Es ist ab diesem Zeitpunkt an den Flüchtlingen selbst, sich einen Zugang zur Gesellschaft, zu allgemeinen und speziellen Hilfsangeboten und zur Teilhabe selbst zu erarbeiten – und dies, obwohl die dafür notwendige Orientierung und Sprachkenntnis noch nicht allumfänglich gegeben ist.
Das Ziel des Ambulanten Integrationsdienstes ist es in erster Linie, förderliche Entwicklungsbedingungen für Säuglinge und Kleinkinder in ihren Familien zu schaffen und zu stärken, um ihnen von Anfang an ein möglichst gesundes und gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen Hemmschwellen zur Eingliederung in die Gesellschaft abgebaut werden, indem Kontakte hergestellt und niedrigschwellige Ansprechpartner angeboten werden.
Im Mittelpunkt der durchgeführten Besuche steht einerseits, das „Vernetzen“ der jungen Familien mit Unterstützungsangeboten vor Ort, damit ist in erster Linie die Anbindung an die örtlichen Strukturen gemeint z. B. Kindergärten, Krabbelgruppen, Beratungsdienste, Vereine, Sport, Kultur etc. Andererseits soll der ambulante Integrationsdienst als niedrigschwelliger Ansprechpartner die Familien in unklaren Situationen begleiten und unterstützen. Die durch die sprachlichen und kulturellen bestehenden Hindernisse bzw. Hemmnisse können so überwunden werden und die Integration kann so besser gelingen.
Angebot der Frühen Hilfen
Elternfortbildung
Bei dem Projekt „Elternfortbildungen“ handelt es sich um ein Projekt im Bereich der Frühe Hilfen.
Das Projekt wird vom Landkreis Wesermarsch und der Kreisvolkshochschule Wesermarsch GmbH durchgeführt.
Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind für dessen Entwicklung von besonderer Bedeutung. Eltern stellen sich oft die Frage, was das Beste für ihr Kind ist. Hierzu geben die angebotenen Elternfortbildungen hilfreiche Anregungen und Tipps.
Die Fortbildungen behandeln unter anderem die Themen Ernährung, Konfliktbewältigung, Umgang mit Medien, aber auch Beschäftigung mit dem Kind und Entlastungsmöglichkeiten für die Eltern werden thematisiert.
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Detaillierte Informationen der einzelnen Kurse können den Beschreibungen auf der Homepage der Kreisvolkshochschule entnommen werden.
In Zusammenarbeit mit der
26919 Brake, Bgm. Müller Str. 35
26954 Nordenham, Marktstr. 8a
Telefon: 04401 7076-100
Telefax: 04401 7076-101
Angebot der Frühen Hilfen
Leihoma / Leihopa

Bei dem Projekt „Leihoma/Leihopa“ handelt es sich um ein Projekt im Bereich der Frühe Hilfen. Das Projekt wird vom Landkreis Wesermarsch und den ortsansässigen Trägern der Kreisarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände durchgeführt. Gefördert wird das Projekt durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie.
In Zusammenarbeit mit der
Ulmenstraße 1, 26919 Brake (Unterweser)
Lea Grotjohann
Telefon: 04401 7976-125
Mobil: 0176 3438 7126
E-Mail: leihoma@caritas-wesermarsch.de
Familiäre Strukturen ändern sich – in der Stadt und auf dem Land. War es in der Vergangenheit häufig so, dass Eltern, Geschwister, Großeltern und weitere Verwandte in unmittelbarer Nähe zueinander gelebt haben, ist dies heute nicht mehr so. Viele Familien wohnen weiter voneinander entfernt oder andere Gründe lassen es nicht zu, dass Kinder Kontakte zu weiteren Familienmitgliedern außer den Eltern haben.
Auch die Großeltern spielen dabei eine wichtige Rolle! Durch einen regelmäßigen Umgang und Kontakt zu älteren Personen lernen die Kinder ein respektvolles Miteinander. Ein respektvoller Umgang, damit Jung und Alt voneinander lernen können, ist unumgänglich für unsere Gesellschaft.
Insbesondere unter dem Aspekt der demographischen Entwicklung werden generationenübergreifende Angebote für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft immer wichtiger.
Was ist aber, wenn es keine Großeltern mehr gibt? An dieser Stelle, soll das Konzept „Leihoma & Leihopa“ greifen. Familien mit jungen Kindern, die nicht die Möglichkeit haben, die Unterstützung der leiblichen Großeltern in Anspruch zu nehmen, sollen vermittelt werden an Senioren und Seniorinnen, die Interesse haben, sich ehrenamtlich für die Gesellschaft zu engagieren.
Die praktischen Erfahrungen haben gezeigt, dass junge Eltern oder alleinerziehende Elternteile, die sich in prekären Lebenssituationen befinden sei es durch mangelnde Bildung, schlechter beruflicher Perspektiven, innerfamiliärer Streitigkeiten, Abgeschiedenheit aufgrund der Wohnsituation auf dem Lande oder aber auch durch Isolation in der Stadt an ihre Grenzen stoßen können. Insbesondere diesen benachteiligten Zielgruppen soll durch die ehrenamtliche Unterstützung Perspektiven gegeben werden. Die Eltern profitieren von der Entlastung und den Gesprächen mit Älteren „im Leben erfahreneren Personen“ und die Kinder lernen andere familiäre Strukturen kennen, die für die Entwicklung wichtig sind. Eltern und Kinder treten gemeinsam in einen Lernprozess der für beide Seiten eine Entlastung im Erziehungsalltag darstellt. „Leihomas & Leihopas“ können einen Beitrag leisten, Familien mit frühzeitiger Unterstützung zu erreichen.
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