Poggenburger Straße 15, 26919 Brake
E-Mail: katastrophenschutz@wesermarsch.de
Der Landkreis Wesermarsch als Verbundkoordinator setzt das Projekt LifeGRID zusammen mit der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth – Standort Oldenburg, dem Deutschen Roten Kreuz, KV Wesermarsch e.V., Brake, der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V., Hannover, dem Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV), Brake, der Großleitstelle Oldenburger Land AöR, Oldenburg und dem Institut für Gefahrenabwehr GmbH emergency & rescue solutions, Ruppichteroth um.
Projektlaufzeit:
Oktober 2023 – September 2027


BMBF-Programm: Forschung für die zivile Sicherheit „SifoLIFE –
Demonstration innovativer, vernetzter Sicherheitslösungen“
LifeGRID
Unsere Motivation:
Überflutungen, insbesondere mit zusätzlichem Ausfall der Stromversorgung, stellen den Katastrophenschutz vor große Herausforderungen. Vor allem verletzliche Personen wie z. B. zu Hause oder stationär gepflegte Menschen müssen in Sicherheit gebracht und versorgt werden. Dies gilt besonders für das Modellgebiet Landkreis Wesermarsch, welches fast vollständig von Wasser umgeben ist, zum Teil unterhalb des Meeresspiegels liegt und zudem durch eine starke Alterung der Bevölkerung gekennzeichnet ist. Hier sind innovative Lösungen gefordert, die alle relevanten Akteure einbeziehen..
Unsere Projektziele:
Ziel des Projekts LifeGRID ist die modellhafte Umsetzung eines integrierten Strategiekonzepts zur Rettung besonders vulnerabler Personengruppen in flut- und energiekritischen Gefährdungssituationen unter ganz gezielter und aktiver Einbindung der Bevölkerung, der Pflegeinrichtungen und der Pflegenden.
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Perspektive – Ausblick
Nicht zuletzt angesichts der aktuell stark gestiegenen Sensibilität in Politik und Bevölkerung für mögliche Katastrophenfälle ist die Bedeutung für den Landkreis und die Kommunen sowie für die Praxis im Allgemeinen sehr hoch.
Vor diesem Hintergrund wird im Landkreis Wesermarsch ein Katastrophenschutzzentrum dauerhaft in eigenen Räumen eingerichtet und nicht nur bedarfsweise in sonst anderweitig genutzten Sitzungsräumen. Damit werden technisch und organisatorisch alle Voraussetzungen für eine langfristige Implementierung der Projektergebnisse in der Praxis geschaffen. Auch durch die Ertüchtigung von zwei Evakuierungszentren ist die Verstetigung zusätzlich und nachdrücklich abgesichert.
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Katastrophenschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe
Jede und jeder von uns kann dazu beitragen, dass aus Unsicherheit Handlungsfähigkeit wird – für die eigene Familie, für Nachbarinnen und Nachbarn und insbesondere für Menschen, die Unterstützung brauchen.
Beteiligung ausdrücklich erwünscht
Die Projekt-Webseite lädt ausdrücklich dazu ein, sich zu informieren und am Projekt zu beteiligen. Während der Projektlaufzeit bis Ende September 2027 werden hier nach und nach nützliche Unterlagen wie Checklisten und Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt. Auch Beiträge zu den Aktivitäten und Einladungen zu interessanten Veranstaltungen im Landkreis sind dann auf der Webseite zu finden. Termine von Schulungsangeboten wie beispielsweise Schulungen der Versorgung von Pflegebedürftigen in Katastrophensituationen werden veröffentlicht werden. Ein Austausch zwischen der Bevölkerung und den Projektmitarbeitenden ist ausdrücklich erwünscht.
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Projektpartner
An dem vom BMBF geförderten Verbundprojekt sind folgende Partner_innen beteiligt: Landkreis Wesermarsch (Projektleitung), Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Wesermarsch e.V. (DRK), Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e.V. (LVG & AFS), Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV), Institut für Gefahrenabwehr GmbH (lfG) und Großleitstelle Oldenburger Land (GOL).
Das Projekt zielt zudem auf eine nachhaltige bundesweite Verbreitung der Konzepte und Ergebnisse ab.




