Zahlreiche Angebote in der Wesermarsch vom 28. September bis 2. Oktober
Neue Begegnungen, facettenreiche Geschichten und spannende Gespräche – dazu lädt der Landkreis Wesermarsch gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern im Rahmen der Interkulturellen Woche 2026 ein.
Vom 28. September bis zum 2. Oktober erwartet die Bürgerinnen und Bürger ein abwechslungsreiches Programm mit Film, Musik, Vorträgen, Kochveranstaltungen, Poetry Slam und weiteren Mitmachangeboten. Wie bereits im Vorjahr steht die bundesweite Aktionswoche unter dem Motto „dafür!“ und setzt damit ein bewusstes Zeichen für Offenheit, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
„Wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und Unterschiede als Bereicherung erleben, wächst gegenseitiger Respekt und ein gutes Miteinander. Genau das macht unsere Gesellschaft stark und dafür steht die Interkulturelle Woche“, betont Landrat Stephan Siefken in seinem Grußwort zur Aktionswoche.
Das Programm beleuchtet unterschiedliche Aspekte des Zusammenlebens in einer vielfältigen Gesellschaft. Den Auftakt bilden am Montag, dem 28. September, um 19:00 Uhr gleich zwei Veranstaltungen: Im Centraltheater Brake wird der Dokumentarfilm „Das Deutsche Volk“ gezeigt, anschließend gibt es ein Gespräch mit Regisseur Marcin Wierzchowski. Parallel lädt das „Bündnis Nordenham bleibt bunt“ gemeinsam mit dem Refugium Wesermarsch zum Interkulturellen Abend mit Musik, Tanz und Begegnung in die Jahnhalle Nordenham ein. Es folgen internationale Kochvormittage des Projekts MArTA in den Standorten der KVHS in Brake und Nordenham, ein Vortrag zum Thema Islam in Deutschland im Paul-Gerhardt-Haus in Brake, ein musikalischer Abend im Refugium in Brake sowie die offene Tür des Vereins in Brake. Ein weiterer Höhepunkt ist der Poetry Slam „Jede Stimme zählt!“ im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie, bei dem am 1. Oktober ausschließlich bekannte Slammerinnen im Nordenhamer Theater Fatale auftreten werden.
„Wir wissen, dass Themen wie Vielfalt und Migration komplex sind, kontrovers diskutiert und unterschiedlich wahrgenommen werden. Wir wollen deshalb das Motto der Integrationswoche aufgreifen und dazu ermuntern, mit einem ‚Dafür‘ die Diskussion sachlich, menschlich und lösungsorientiert fortzuführen“, sagt Hannah Sophie Heldberg von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe des Landkreises Wesermarsch. Die Interkulturelle Woche lebe vom Engagement der zahlreichen Vereine, Initiativen und Einrichtungen ebenso wie von den Menschen, die die Veranstaltungen besuchen und mit ihren Erfahrungen bereichern.
An der Gestaltung der Aktionswoche beteiligen sich zahlreiche Institutionen und Organisationen, darunter das Centraltheater Brake, das Bündnis „Nordenham bleibt bunt“, das Refugium Wesermarsch e. V., die Kreisvolkshochschule Wesermarsch, die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Nordenham und des Landkreises sowie die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe.
Das vollständige Programm der Interkulturellen Woche 2026 ist auf den Seiten der
>> Koordinierungsstelle Migration & Teilhabe abrufbar.
Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei;
für einzelne Angebote ist eine Anmeldung erforderlich.
Foto: Landkreis/Wittschieben
Setzen ein Zeichen: Yasmine Chikhi, Franziska Braun (Beraterinnen Projekt MArTA der KVHS Wesermarsch), Doris Ammermann (Leitung Refugium Wesermarsch), Janine Claßen (Koordinatorin Klassisches Programm der KVHS Wesermarsch), Hannah Sophie Heldberg, Evelyn Schulze (Bündnis Nordenham bleibt bunt) und Maren Ozanna (Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Wesermarsch)

