Klimaschutz & Klimawandel

Umwelt & Klima

Landschaftliches Bild mit Blumenwiese und einem Sonnenuntergang
Fachdienst Umwelt - Klimaschutzmanagement
Poggenburger Str. 15, 26919 Brake

E-Mail: klimaschutz@wesermarsch.de
  • Beate von Borstel
    Telefon: 04401 927-707
  • Judith Bremer 
    Telefon: 04401 927-812
  • Valerie-Manon Eppert
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  • Larissa Jaeger
    Telefon: 04401 927-632
Servicezeiten:
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Freitag 08:00 - 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Effektive Maßnahme für den Klimaschutz

Lastenrad des Landkreises zum Verleih

Das E-Lastenrad dient nicht nur als Fahrzeug, sondern als strategisches Werkzeug für den kommunalen Klimaschutz.

Der Kern des Projekts lässt sich in drei Punkten zusammenfassen:
  1. Risikofreies Ausprobieren (Testlauf-Funktion):
    Statt teure Fahrzeuge blind zu kaufen, können die Kommunen im echten Arbeitsalltag testen, ob ein Lastenrad für ihre speziellen Aufgaben (wie Grünpflege oder Botengänge) geeignet ist. Es dient als Entscheidungshilfe für zukünftige Investitionen.
    .
  2. Praxisnahe Mobilitätswende:
    Das Projekt zeigt, dass schwere oder sperrige Güter in der Gemeinde nicht immer mit einem großen Transporter bewegt werden müssen. Das Lastenrad schließt die Lücke zwischen einem normalen Fahrrad und einem Auto – es ist klimafreundlich, flexibel und braucht weniger Platz.
    .
  3. Vorbildfunktion und Bewusstseinswandel:
    Indem die Verwaltung und der Bauhof das Rad sichtbar nutzen, bauen sie Berührungsängste ab. Sie zeigen den Bürgern und anderen Institutionen, dass Elektromobilität im Berufsleben funktioniert und Treibhausgase effektiv einspart.

Für Fragen zum E-Schwerlastenrad steht das
Klimaschutzmanagement des Landkreises Wesermarsch
telefonisch unter 04401 927-812 oder per Mail an klimaschutz@wesermarsch.de 
gerne zur Verfügung.

Aus der Presse

20.08.2026

Tourismus-Service Butjadingen testet E-Schwerlastenrad

Erprobung liefert Erkenntnisse für den praktischen Einsatz

.Das E-Schwerlastenrad des Landkreises Wesermarsch wird ab August 2026 von der Tourismus-Service Butjadingen genutzt. In den kommenden Monaten soll das es im Arbeitsalltag eingesetzt und auf seine Praxistauglichkeit bei verschiedenen Aufgaben getestet werden.
Das elektrisch unterstütze Lastenrad mit großer Transportbox wurde vor vier Jahren angeschafft. Seither wandert es im Rahmen eines Ausleihprogramms durch den Landkreis. So wird eine niederschwellige Möglichkeit geboten, nachhaltige Transportmittel im Arbeitsalltag zu testen.

Landrat Stephan Siefken begrüßt die weitere Nutzung des E-Schwerlastenrads: „Gemeinsam mit unseren Kommunen haben wir im Rahmen des Programms wertvolle Erfahrungen gesammelt. Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass Lastenräder – insbesondere im kommunalen Einsatz – in vielen Bereichen eine praktikable, nachhaltige und alltagstaugliche Alternative sein können.“

Auch bei der Tourismus-Service Butjadingen blickt man gespannt auf die Ausleihe: „Gerade in einer touristisch geprägten Gemeinde wie Butjadingen legen wir viele Wege zwischen unseren Einrichtungen und Veranstaltungsorten zurück. Mit dem Lastenrad können wir diese Strecken emissionsarm zurücklegen und gleichzeitig unseren Gästen zeigen, dass nachhaltige Mobilität nicht nur ein Thema für den privaten Bereich ist, sondern auch im Arbeitsalltag funktionieren kann“, sagt Tina Tönjes.

Zuvor war das Rad bei der Gemeinde Ovelgönne im Einsatz. Dort wurden neben Einsatzmöglichkeiten des Bauhofes in dieser Ausleihphase auch der Einsatz für die Rathausmitarbeitenden getestet. Die Ausleihe an die Tourismus-Service Butjadingen wird die letzte in diesem mehrjährigen Projekt sein. Nach Abschluss des Einsatzes wird das E-Schwerlastenrad Anfang 2027 in den Einrichtungen des Landkreises genutzt werden.

Gefördert wurde der Kauf des E-Lastenrades von der Metropolregion Nordwest. Die Lastenradinitiative der Metropolregion Nordwest wird mit Mitteln aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen finanziert.

Foto: Tourismus-Service Butjadingen

Judith Bremer (Klimaschutzmanagerin Landkreis Wesermarsch), Patrik Poelmeyer (Geschäftsführung Tourismus-Service Butjadingen) und Tina Tönjes (stellvertretende Geschäftsführung Tourismus-Service Butjadingen) bei der Übergabe des E-Schwerlastenrads.

17.02.2026

Ovelgönne übernimmt erneut E-Lastenrad des Landkreises

Weiterer Schritt für nachhaltige kommunale Mobilität

Die Gemeinde Ovelgönne hat erneut das E-Lastenrad des Landkreises übernommen. Von Januar bis Juli wird das Rad nun in der Kommune im Einsatz sein. Das elektrisch unterstütze Lastenrad mit großer Transportbox, gefördert durch die Metropolregion Nordwest, wurde vor drei Jahren angeschafft und wandert seitdem durch den Landkreis. Das Ausleihprogramm bietet eine niederschwellige Möglichkeit, nachhaltige Transportmittel im Arbeitsalltag zu testen.

„Nach der ersten Ausleihphase haben wir festgestellt, dass ein E-Golfcart für unseren Bauhof besser geeignet ist, um die Grünanlagen zu pflegen. Deshalb wollen wir das Lastenrad nun verstärkt im Bereich des Rathauses einsetzen. Wir möchten die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Lastenrades weiter testen, um den optimalen Einsatz in unserem Arbeitsalltag zu finden“, erläutert der Bürgermeister der Gemeinde Ovelgönne Sascha Stolorz.

Zuletzt war das Lastenrad bei der Stadt Elsfleth auf dem Baubetriebshof im Einsatz. Dort unterstützte es die Mitarbeitenden bei der Pflege von Grünanlagen und in der Stadtreinigung. Die Erfahrungen zeigen, dass leichte Elektromobilität eine praxisnahe, flexible und klimafreundliche Ergänzung zu herkömmlichen Fahrzeugen sein kann.

Für den Ausleihzeitraum ab Juli 2026 liegen dem Landkreis bereits erste Interessensbekundungen vor. Das Programm trägt entscheidend dazu bei, dass Kommunen Erfahrungen mit nachhaltigen Mobilitätsformen sammeln und fundierte Entscheidungen über zukünftige Anschaffungen treffen können.

„Mit unserem E-Lastenrad möchten wir den Kommunen ermöglichen, neue Formen der Mobilität risikoarm zu testen“, betont Judith Bremer, Klimaschutzmanagerin des Landkreises. Gerade weil die kommunalen Arbeitsbereiche und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden sehr unterschiedlich sind, bietet die Testphase einen großen Mehrwert: Sie hilft dabei, Hemmungen gegenüber Lastenrädern abzubauen und ein genaues Bild davon zu gewinnen, welche Art von Fahrzeug im Arbeitsalltag tatsächlich benötigt wird.

Gefördert wurde der Kauf des E-Lastenrades von der Metropolregion Nordwest. Die Lastenradinitiative der Metropolregion Nordwest wird mit Mitteln aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen unterstützt.

Vier Personen stehen im Freien auf einem nassen Parkplatz neben einem grünen E-Lastenrad mit Anhänger und einem kleinen weißen Elektrofahrzeug. Zwei Mitarbeitende tragen orangefarbene Warnschutzkleidung, zwei weitere Personen sind in Alltags- bzw. Businesskleidung gekleidet. Auf dem Anhänger ist ein Schild mit der Aufschrift „Lastenradinitiative Metropolregion Nordwest“ zu sehen. Im Hintergrund stehen Wohnhäuser und winterliche Bäume.

Foto: Landkreis Wesermarsch/Henrietta Scarlatescu

In Ovelgönne sind Verwaltung und Bauhof zunehmend elektrisch unterwegs. Über das E-Lastenrad und das E-Golfcart freuen sich (v. l.) Judith Bremer, Sascha Stolorz, Alert Witting und Sina Stegie (beide Bauhof Gemeinde Ovelgönne).

10.04.2023

Landkreis Wesermarsch verleiht E-Lastenrad an Gemeinde Lemwerder

„Lastenräder sind ein Mosaikstein in einem ganzen Maßnahmenportfolio, mit dessen Hilfe die Klimaschutzaktivitäten in der Wesermarsch effektiv und alltagstauglich vorangebracht werden sollen“, sagt Martina Dunker, Leiterin des Fachdienstes Umwelt beim Landkreis Wesermarsch. Und eben ein derartiges Lastenrad hat der Betriebshof der Gemeinde Lemwerder jetzt für die kommenden sechs Monate von der Kreisverwaltung ausgeliehen, um es im Arbeitsalltag zu erproben. Insbesondere für die Pflege der Grünflächen und Reparaturarbeiten soll es zum Einsatz kommen. Mithilfe einer großen Transportbox und eines Elektromotors bietet das Lastenrad die Möglichkeit, schwere und sperrige Güter umweltschonend zu transportieren. „Wir sehen ein großes Potenzial, verschiedene Fahrten durch das Lastenrad ersetzen zu können. Damit möchten wir sowohl Vorbild für andere Institutionen sein, als auch direkt Treibhausgase einsparen“, sagt Christina Winkelmann, Bürgermeisterin der Gemeinde Lemwerder.

Die Stadt Elsfleth machte den Anfang und testete das Lastenrad für Arbeiten des Baubetriebshofes. Im Anschluss konnte der Hausmeister der Evangelischen Kirchengemeinde Nordenham die Vorzüge des Lastenrades kennenlernen. Sowohl die Stadt Elsfleth als auch die Evangelische Kirchengemeinde Nordenham zogen ihrerseits ein positives Fazit und planen nun jeweils die Anschaffung eines eigenen Lastenrades. „Wir haben sehr erfreuliche Rückmeldungen aus den ersten zwei Testphasen erhalten. Es ist eine gute Entwicklung, wenn Lastenräder Teil des Arbeitsalltags werden“, sagt Judith Bremer, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Wesermarsch.

Nach der sechsmonatigen Testphase in Lemwerder können weitere Kommunen im Landkreis das neue E-Schwerlastrad kostenfrei ausprobieren und herausfinden, ob es zu ihrem Bedarf passt. Gefördert wurde der Kauf des E-Lastenrades übrigens von der Metropolregion Nordwest. „Die Landkreise und kreisfreien Städte können das geförderte E-Lastenrad selbst nutzen, es Vereinen, Verbänden, Institutionen, Einrichtungen oder Kommunen zur Verfügung stellen oder ein eigenes Sharing-System aufbauen“, begrüßt Klimaschutzmanagerin Judith Bremer die Handlungsvielfalt der Akteure vor Ort. Die Lastenradinitiative der Metropolregion Nordwest wird mit Mitteln aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen unterstützt.

4 Personen zur Lastenradübergabe an die Gemeinde Lemwerder

 Foto: Landkreis Wesermarsch

von links: Mechtild Bode-Wübbeler (ehemalige Klimaschutzmanagerin Gemeinde Lemwerder), Judith Bremer (Klimaschutzmanagerin Landkreis Wesermarsch), Christina Winkelmann (Bürgermeisterin Gemeinde Lemwerder) und Hartwig Sondag (Leitung Betriebshof Gemeinde Lemwerder) sehen viele Vorteile für den Lastenradeinsatz.